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Aktuelles

Broschüre "undefinedWillkommen im Dorf! Geflüchtete sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft"

Psychosoziales undefinedZentrum Pfalz (PSZ)
hat in Ludwigshafen seine Arbeit aufgenommen. Das PSZ ist eine Beratungsstelle für besonders schutzbedürftige und/oder traumatisierte Flüchtlinge.

Neuer undefinedBeauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz für Gemeinden anderer Sprache und Herkunft.

Praxishilfe für die Gemeinden
"undefinedFlüchtlinge willkommen heißen, begleiten, beteiligen"
Die Evangelische Kirche der Pfalz und die Diakonie Pfalz bieten den Gemeinden Tipps und Anregungen, wie das Miteinander von Flüchtlingen und Kirchengemeinden gestaltet werden kann.

Aktion "...undefinedkeinen Platz" für anerkannte und aufgenommene Flüchtlinge?!
Der Integrationsbeauftreagte der Evangelischen Kirche der Pfalz bittet die Eigentümer von Wohnungen und Häusern um Unterstützung bei der Unterbringung von anerkannten undefinedFlüchtlingen.

Achtung
: Aktualisierte Zahlen bei den undefinedSpätaussiedlern.

Austellung "Christliche Symbole und Texte" eines persischen Künstlers kann undefinedgebucht werden.

Vortragundefined "Christen im Irak"

undefinedGedenktag am 28.08.2011 jährt sich zum 70. Mal der Erlass zur Deportation der deutschen Minderheit aus Ihren angestammten Gebieten an der Wolga und anderen Regionen.

Tagung undefined"Taufe und Asyl" Dokumentation erschienen.

letzte Änderung  am 01.06.2017

Veranstaltungen

Veranstaltungen 2017

Interkulturelle Woche undefined2017

Veranstaltungen im Archiv

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Veranstaltungenundefined 2011

Losung

Losung für Mittwoch, 20. September 2017
Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen.
Joel 3,1

Petrus sprach:  Da Jesus nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und empfangen hat den verheißenen Heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr seht und hört.
Apostelgeschichte 2,33

© Evangelische Brüder-Unität

Der Fremdling soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer (3. Mose 19,34)

Eckpunkte der Migrations- und Integrationsarbeit in den Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)

Zum Sozialgefüge einer Gesellschaft gehört die Fremde, der Fremde dazu. Was auf der einen Seite als selbstverständlich dazu gehört, löst dennoch Fragen und Ängste auf Grund seines Fremdseins aus.

Aktiv gestaltete Migration

Es gehört zur jüdisch – christlichen Tradition sich dieser Herausforderung zu stellen und dem Fremden aktiv zu begegnen. Deswegen treten wir für eine aktiv gestaltete Migration ein. Bei einer so verstandenen Migration geht es um eine positive Aufnahmepolitik.

Positive Aufnahme bedeutet Verantwortung zu übernehmen, für Menschen die auf Schutz und Beistand angewiesen sind. Aufgrund unserer Geschichte treten wir ein für eine besondere Aufnahmepolitik von Menschen, deren Geschichte verwoben ist, mit deren grauenhaften, schmerzlichen Folgen (jüdische Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler, sowie deren Familienangehörige).

Kirche und Diakonie unterstützt Menschen in den Anerkennungsverfahren und fördert die Qualifizierung der Menschen auch während des Anerkennungsverfahrens. Hier geht es vor allem um Sprach- und Schulförderung.Gleichzeitig gehört zu den Aufgaben von Kirche und Diakonie die kritische Begleitung des Gesetzgebungsverfahren und dessen Umsetzung im Bezug auf die Aufnahme von schutz- und hilfebedürftigen Menschen.In besonderen Situationen wird Kirchenasyl bejaht und praktiziert. Ziel eines Kirchenasyls ist es, für die Menschen den staatlichen Schutz zu erreichen.Aktiv gestaltete IntegrationKirche und Diakonie bejaht ihr Fremdsein in dieser Welt, sie kennt das Fremdheitsgefühl, bejaht ihr Fremdsein und kümmert sich um die Fremden, in dem sie behilflich ist, das Fremdsein zu überwinden und Teil eines Neuen, Ganzen zu werden.Dabei geht es um Integration von Anfang an. Integration darf nicht vom Aufenthaltsstatus abhängig gemacht werden.Integration beginnt mit dem Abbau von Benachteiligungen aufgrund der Migration, Sprache, Bildung und Beruf.Integration findet mit dem Ziel statt, dass Migrantinnen und Migranten auf Dauer Teil unserer Gesellschaft werden.

Dabei wird bewusst bejaht, dass während dieses langen Prozesses kulturelle und sprachliche Inseln entstehen.Ziel der Integration ist es, eine gemeinsame, neue Ebene der kulturellen-sozialen Gemeinschaft, unter Berücksichtigung der Verschiedenheit und Vielfalt anderer Kulturen und Religionen sowie der Bejahung dieser Vielfalt zu schaffen.

Die Grenzen der Bejahung des anders sein, sind dort erreicht, wo die Menschenwürde verletzt wird und die Freiheit des Anderen unverhältnismäßig eingeschränkt wird.Integration will gestaltet und kann nicht dem Zufall überlassen werden. Integration ist eine beidseitige Aufgabe, sowohl eine Aufgabe für die Migranten, wie eine Aufgabe für die aufnehmende Gesellschaft.Kirche und Diakonie weiß um die gestalterische Macht des Evangeliums, wodurch Grenzen zwischen Sprachen, Kulturen und Geschlechtern überwunden werden können.

Kirche und Diakonie arbeiten im Beirat Migration des Landes Rheinland-Pfalz mit. Mitarbeiter von Kirche und Diakonie sind vertreten in den Verhandlungsgruppen des Beirates und dadurch beteiligt an der Erarbeitung von Zielvereinbarungen. Sofern Zielvereinbarungen mit den Kirchen bzw. ihrer Diakonie getroffen werden sollen, werden diese in den zuständigen Gremien der Kirche und ihrer Diakonie von den Mitwirkenden der Verhandlungsgruppen eingebracht, beraten und gegebenenfalls beschlossen.